Wie geht es der Republik? -1 – Nachwahlwehen

Hmmm – wie geht es uns?

Definiere „UNS“!

Und wenn es Dir gelungen sein sollte, UNS zu definieren: was ist die Diagnose für den Zustand des Patienten? Im Wahlkampf haben die selbsternannten Ärzte verschiedener Fachrichtungen ihre Diagnosen ausführlich erklärt. Dabei stellst Du fest: die Diagnosen sind eigentlich gar nicht so verschieden – sehr verschieden sind die Erklärungsversuche, was die Ursache des Patienten-Zustandes ist. Noch extremer ist aber die Differenz darin, was denn der Normale Zustand des Patienten wäre, und was am Zustand des Patienten krankhaft ist. Dummerweise hat der Patient dann noch eine EIGENE Vorstellung davon, was in seinem Zustand „normal“ ist (oder sein sollte) und was nicht gut.

Diese Diagnose muss dann auf 80 Millionen Einzelindividuen herunter gebrochen werden … mit dem Ziel eines einheitlichen Behandlungskonzeptes, das alle Patienten kurieren soll.

Alles das wird überlagert von etwas, das oft als eine gewisse „Stimmung“ über die Gesellschaft aller Patienten bezeichnet wird. Wahlforscher bezeichneten das im gegenwärtigen Zustand als „Wechsel-Stimmung“. Ja, es wird sogar ein Konsens konstatiert, dass eine Behandlung der Symptome DRINGEND sei, zumal dem Patienten von innen und außen neues und erhebliches Ungemach droht, dem auch noch vorzubeugen gilt.

Die Vorstellung der extrem unterschiedlichen Diagnosen und Behandlungskonzepte wird als Debatte geführt, wobei es sehr geringe Einschränkungen bezüglich der erlaubten Debatteninhalte gibt:

  • diese Ärzte sind selbsternannt, sie müssen keinen fachlichen Nachweis über ihre Qualifikation führen, ausser der Vorlage einer gewisse Zahl von Bestätigungen anderer Patienten, dass sie versuchen dürfen, Patienten zu behandeln. Diese Hürde ist sehr niedrig.
  • Die Beschreibung der Symptome und der Behandlungsmethoden wird nur durch Festlegungen im Grundgesetz bezüglich Menschenrechten und bestimmten historischen Ausschließungen im Bereich des Extremismus eingeschränkt. Die Einschränkungen müssen durch ziemlich hohe Gerichte bestätigt werden. Das ist eine sehr hohe Hürde, um Ärzte oder ihre Kuren zu zensieren oder auszuschließen.

Wenn es trotz aller Schwierigkeiten gelungen sein sollte, die Diagnose für alle Patienten zu erstellen und die Ärzte der verschiedenen Fachrichtungen ihr Behandlungskonzept vorgestellt haben, kommt es nun zum „Showdown“ der in der Demokratie ein echter CLOU ist:

Jetzt wählen die fachlich inkompetenten Betroffenen (d.h. Patienten) selbst aus, welche Ärzte und Behandlungsmethode sie sich für Ihren augenblicklichen Zustand wünschen – und diese Entscheidung ist prinzipiell sogar bindend – allerdings nicht in Bezug auf die Behandlungsmethode, sondern streng genommen nur in Bezug auf die Ärzte, die sie für eine gewisse Zeit kurieren sollen. Jeder Patient hat zwei Stimmen: er wählt eine Person als Behandler seiner Symptome in seinem lokalen  Wahlkreis aus und eine registrierte Ärzte-Gruppe (genannt Partei) mit Ihrer vorgestellten Behandlungsmethode.

Jetzt wird es kurz mal irrational: der Patient kann und darf dabei, wenn er denn will, eine Person wählen, deren Behandlungskonzept komplett entgegengesetzt zur Ärztegruppe ist, die er als „Partei“ wählt. Durch das System ist das nicht ausgeschlossen. Das ist Freiheit!

Sozusagen ist es die einzige Freiheit, die Ihnen letztlich die Freiheit garantieren könnte – gehen Sie wählen!

Berlin, den 22.2.2025

Der Brandenburger Tor

 

Nach-Wahl-Wehen – 2006 / 2025

Den folgenden Text habe ich im Jahr 2006 nach einer Kommunal-Wahl in Heidelberg geschrieben. Heute stellte ich fest, dass er anscheinend universelle Gültigkeit beanspruchen kann – und will ihn deshalb der Nachwelt nicht vorenthalten.

Gerade gestern – genau sieben Tage nach der BTW25 – stellte ich fest, dass straßauf-straßab alle Laternen noch mit Wahlplakaten geschmückt sind. Weit überwiegend sind es BLAUE. Von jener Partei, die behauptet genau zu wissen, was die Menschen sich wünschen. Sie haben erspürt: „…bitte lasst uns eure Konterfeis noch eine Weile genießen!“

Aber auch andere: so sah ich eine große Verkehrsinsel vollgestopft mit drei Riesen-Aufstellerplakaten mit Abbildern von Personen, die in der Führung ihrer Parteien in der beworbenen Zukunft alle erklärtermaßen keine Rolle mehr spielen wollen!

daher … siehe folgend! (Besonders bemerkenswert fand ich im Nachhinein das Postskriptum …)

Nach-Wahl-Wehen

Schadenfreude ist mir fremd!

Ehrlich!

Ich fühle wirklich mit den Politikern

nach so einer Wahl…

Das ist schließlich eine heikle Prozedur:

Nicht zu vergleichen mit einer Prüfung

im Schul- oder Berufsleben 

– wenn man

die versäbelt hat, 

weiß man meist schon, warum!

Aber das Urteil des Wählers

hat oft mehr mit dem Orakel von Delphi zu tun

als mit einer objektiven Benotung

der Politiker-Leistung!

Da hat sich einer brav in der

Regierungsverantwortung abgerackert –

Und wird vom Wähler abgewatscht,

er weiß nicht wofür?!

Allerdings: er oder seine Partei 

bekommt auch gleichzeitig ein 

Geschenk vom Wähler:

sie dürfen jetzt raus finden,

was sie das nächste Mal 

besser machen können

(ob’s hilft?).

Nun lecken sie ihre Wunden gemeinsam,

was sie wieder näher zusammen bringt

und vielleicht auch stärkt … oder auch nicht.

Da hat einer insgeheim selbst festgestellt,

dass er im Wahlkampf eine 

miserable Figur gemacht hat –

und wird vom Wähler mit dem

Siegeslorbeer beschenkt!

Die arme Sau!

Erschreckt stellt er fest,

Schluss mit dem Schwätzen –

Jetzt müssen wir regieren…

Und wendet sich nahtlos dem Kampf um die Posten zu.

Aber auch wir Wähler

bekommen mit der Wahlnacht ein Geschenk:

wir dürfen uns in den kommenden Tagen

die Plakat-Ruinen des vorangegangenen

Wahlkampfes ansehen.

Ein satirischer Genuss,

manchmal sogar eine Gaudi

im Wissen um das Ergebnis !

Die Sprüche und Posen

bekommen im Lichte der Resultate

oft eine völlig neue, unbeabsichtigte Bedeutung.

Dass die Betroffenen (meist die Verlierer) 

die Plakate dennoch

tage- und wochenlang

hängen lassen

zeugt vom Instinktverlust des Menschen:

Viele Tiere markieren ihr Revier

(meist mit Urin)

sorgen aber ansonsten dafür, dass Ihr

aktueller Standpunkt nicht so leicht

aufgespürt werden kann

(indem sie ihren Kot vergraben).

Wahlplakate sind erst der „Urin“, 

nach der Wahlnacht aber der „Kot“ 

der PolitikerInnen/Parteien:

sie sollten ihn noch am Wahlabend

vergraben!

Sollte ich einmal eine Partei gründen

(bitte halten Sie mich davon ab!)

werde ich als 

Paragraph eins 

in’s Statut schreiben:

„Alle Wahlplakate sind 

noch in der Wahlnacht

zu entfernen – 

100% !“

Danach darf gefeiert / Wunden geleckt werden. 

P.S:

Ich wünsche mir auch ein Geschenk vom Wähler:

Er möge seine Watschen-Wahltaktik 

bitte insofern überdenken,

dass nicht am Ende der Tage

die politische Klasse nur noch

aus opportunistischen Arschlöchern besteht.

Die Demokratie hält viel aus,

aber daran würde sie am Ende zugrunde gehen.

Copyright Herbert Börger, Heidelberg, 2006

Soll ich jetzt auch noch meinen Senf dazu geben? – 2 – „Weltteil“ Berlin

Muss ja!

Bewohner von deutlich südlicher gelegenen Gefilden der Bundesrepublik machen sich (regelmäßig aber gerade wieder besonders!) Sorgen um die Bundeshauptstadt. Das erfrischende für den zufällig so seienden oder prätentiös bekennenden Berliner an der Debatte ist, dass ihm völlig Wurscht ist, was ein Herausgeber der renommiertesten Publikation in einer Nicht-Bundeshauptstadt am Main meint.

Der Berliner will einfach nur, dass seine Kommune gut verwaltet wird – und wenn das nicht geschieht, wird der gescheiterte regierende Selbstdarsteller seine Senge rein demokratisch im Wahllokal bekommen.

Mit Staunen nimmt der Bürger , wenn er die Nerven dazu hat, zur Kenntnis, was seine „Stadt“ alles NICHT ist: Nicht wie Paris, nicht wie London, nicht wie New York und schon gar nicht wie Rom oder Buenos Aires …. Dabei hat schon Anfang des 19. Jahrhunderts der Dichter Jean Paul (aus der Fränkischen Provinz heraus) Berlin zum „Weltteil“ erklärt … dabei war damals der größte Teil der „Stadt Berlin“ noch eine Ansammlung von glücklichen Dörfern (z.B. Schöneberg!) ohne Flughafen, regiert von einem König „in Preußen“.

Mit Staunen nimmt der Berliner Bürger zur Kenntnis, dass meinungsmächtige Männer aus südlicheren Nicht-Bundeshauptstädten (und Nicht-Weltteilen nach Pauls Definition!) wohlfeile Berlin-Kritik im Rudel dirigieren, in der bundesweiten überregionalen Ausgabe ihrer Zeitung aber den Regionalteil ihrer Stadt weg lassen, weil sonst der Bundesbürger feststellen würde, das es in den anderen Kommunen eigentlich nicht besser aussieht – die Probleme sind nur anders arrangiert – die Korruption anders instrumentiert.

Berlin-Basher aller Länder vereinigt Euch, zieht alle nach Berlin und steigt praktisch in die Kommunalpolitik ein – und zeigt dann, wie es besser geht.

Derweil wird das Volk von Berlin in ca. zwei Jahren, wenn nötig den Regierenden den Hosenboden stramm ziehen – an der Wahlurne … nicht in der Praxis und nicht in der Zeitung!

Frohes Wochenende

Ihr Brandenburger Tor

10.01.2025

Soll ich jetzt auch noch meinen Senf dazu geben? – 1 – Trump-Leuchten am Horizont

Muss wohl, dachte ich schon gestern Abend, als ich las, wie Herr Günther aus Schleswig-Holstein mit Hilfe von Herrn Lanz (aus Südtirol) es geschafft hatte sich als weißer Elefant in das Treffen zwischen Merz und Söder in Seeon, Bayern, einzuschleusen.

Chapeau, Herr Günther, das hatte quasi trump’sche Qualitäten: einfach mal eine vorher (im Gegensatz zu Trump) vermutlich genau überlegte Formulierung raus hauen, so dass alles was Merz/Söder der Welt dort vorgespielt haben zur journalistischen B-Ware pulverisiert wird, gegenüber den dröhnenden Fußstapfen des weißen Elefanten. So gewinnt man mediale Deutungs-Hoheit (auch ohne Xitter und Co.) – und erzeugt ein gewisses Spannungsfeld zur Wirklichkeit, inclusive des merz’schen Klassensprecher-Momentes („bitte recht freundlich“) und dem köstlichen söder’schen Echo darauf: „Echt?“

Ich habe jetzt schon das nette bundesrepublikanische Wahl-Geplänkel über Gebühr mit einer Bedeutung aufgeladen, die es nicht hat …

Denn die Welt hat sich in der selben Zeitspanne rasend weitergedreht und wenn auch manche versuchen an Trump zu lernen, der Meister eilt allen mit ungeahnten Schritten davon – schon vor seiner Amtseinführung!

Trump hält bereits jetzt täglich Pressekonferenzen ab, die eine fast apokalyptisch anmutende Stimmung in den Medien erzeugen: wie sollen sie dem Schlagtempo des zukünftigen Präsidenten noch folgen, wenn er erst täglich fünf disruptive Ankündigungen in die Welt setzt (und diejenigen mit innenpolitischem Inhalt werden vermutlich zu uns gar nicht mehr durchgestellt?).

Ich habe den Eindruck, dahinter steckt eine clevere Taktik: Trump haut alles raus, was ihm gerade in den Sinn gekommen ist oder zugeflüstert wurde (Steve Bannon soll ja auch noch irgendwo rumoren). Sofort analysieren die Medien das bis ins Detail und er kann sich gemütlich in den Nachrichten anhören, was er wohl damit gemeint oder bezweckt hat. Und siehe da: seine Andeutungen zu Ukraine, Nato, Grönland, Kanada und China ergeben tatsächlich eine strategische Sicht. Der kann er sich jetzt anschließen – oder morgen das Gegenteil davon verkünden … bis die Medien total wundgeschrieben sind und die eigenen Verbündeten nur noch dankbar sind, wenn er endlich-endlich sagt, was er wirklich (vielleicht) tun wird – egal was!

Nicht den Mut sinken lassen!

Der Brandenburger Tor

09. Januar 2025

Brandenburger Brandstifter

Ich sitze hier zu Hause am Rande von Berlin, während die ersten Wähler in Brandenburg beginnen in die Wahllokale zu strömen, um die AfD zu wählen. Sie sind quasi meine Nachbarn, habe vielleicht einen eben an der Tankstelle getroffen, als ich die Sonntagszeitung geholt habe …

Wenn wir hier an meinem Wohnort 500m nach Süden durch den Wald gehen, betreten wir Brandenburg. Der Gedanke, dass das Übertreten einer virtuellen Linie in der Landschaft darin resultiert, dass man von einem in Wahlergebniskarten schwarz oder rot eingefärbten Bezirk in einen blau eingefärbten tritt, läßt mir keine Ruhe. Ich wechsele mehrfach in der Woche von einem Bereich in den anderen. Es handelt sich für mich um reale Menschen, von deren „Wahlverhalten“ ich glücklicherweise meist nichts ahne, wenn ich ihnen an der Straßenecke die Vorfahrt einräume oder sie mir den Kassenzettel im Einkaufszentrum aushändigen … außer bei einigen Anlass-los laut pöbelnden, dummen Mitbürgern. Aber es ist ja jeder vierte oder dritte, den ich treffe – auch und gerade die stillen, unauffälligen Menschen. Denken sie tief im Inneren: jetzt habe ich endlich Macht – sie Zittern vor mir, die „Mächtigen“, die sich freiwillig in den Fesseln der „Demokratie“ gebunden haben.
Dieser Gedanke reflektiert die Schlussfolgerung meiner monatelangen Grübeleien und Recherchen:
„Die Etablierten“ Parteien haben alle zusammen jahrelang einen Angstgegner aufgebaut und damit immer größer und größer gemacht – und dieser ist auf eine Bevölkerungsgruppe  in Deutschland getroffen, die genau das gesucht hat: einen Akteur groß zu machen, nur weil die Gelegenheit besteht (und von den Betroffenen maßgeblich mit geschaffen wurde) mit seiner Stimme Macht auszuüben, Angst auszulösen, Rache zu üben. Von diesen Wählergruppen erwarten vermutlich die wenigsten, dass genau diese AfD die tatsächlichen Probleme lösen würde
Der Teil der derzeit gängigen Analyse, dass die betroffenen regierenden Parteien und Politiker die Situation damit eskaliert haben, dass sie versäumt haben, die aktuellen gesellschaftlich-wirtschaftlich-sozialen Probleme ehrlich, wirksam und nachhaltig zu adressieren, halte ich gleichzeitig für zutreffend – diese Situation verschärft das Ganze, da die Menschen tatsächlich hunderte von Gründen finden, die bisherige Politik anzuprangern. Tatsächlich halte ich es für dämlich, das Migrationsproblem wenige Wochen vor brisanten Wahlen plötzlich anders zu thematisieren als vorher … ich glaube, dass man damit nur das Wahlverhalten eskaliert – da man plötzlich die Argumente der Gegenpartei legitimiert.
Es wird auch nicht helfen, die Gegenpartei wegen seiner nachweislich verfassungsfeindlichen Gesinnung anzuprangern oder zu dämonisieren. Gewöhnt Euch bitte ganz schnell an den Gedanken, dass diese Mitbürger so wählen WEIL die AfD verfassungsfeindlich agiert!
Dahinter steht ein ganz einfacher Gedanke: eine Verfassung kann man ändern! Gerade erst sieht man die ersten aufwachen und erkennen, das das das Ziel ist – und möglich ist!
Gewöhnt Euch bitte auch an den Gedanken, dass unter den derzeitigen Wählern der AfD ein große Zahl von Menschen ist, die am Rande stehen und jubeln werden, wenn einst die ersten  Nachfahren der Migranten, die die Bundesrepublik wirtschaftlich mit aufbauen durften, deportiert werden sollten – so wie ihre Urgroßeltern und Großeltern zigtausend-fach in Fotos dokumentiert an Rande standen und sich freuten, als Juden, die ihre Nachbarn waren und deren Familien seit Jahrhunderten deutsche Bürger waren, auf der Basis von absurden Rassengesetzen nach 1933 deportiert wurden.
Macht Euch nichts vor: die Ost-Bevölkerung ist ihrer Zeit da nur voraus – das wird alles ganz Deutschland treffen, wenn Ihr das Ruder der heuchlerischen und ängstlichen Politik nicht herum reißt. Die weithin anerkannte augenblickliche Haltung ist: „man darf doch die Wähler der AfD nicht mit der AfD gleich setzten …“
WAS DENN SONST?
Die Vorstellung: da hat jemand AfD gewählt, aber der meint es nicht so, ist absurd. Haben wir unterschiedliche Wählerklassen? Solche, die mir dem Wahlrecht verantwortlich umgehen und – solche, die nicht das meinen, was sie wählen? So geht das nicht! Da könnt Ihr die Verfassung des Landes gleich zum Verhökern frei geben! Diese Menschen SIND ALLE unsere Demokratie. Auch die, die sie abschaffen wollen.
Es liegen schon wieder Menschen in den Fenstern, die anderen zurufen: Wir kriegen Euch und wir schmeißen Euch raus (wahlweise aus Amt oder Land)! PEGIDA war der verfaulte Keim aus dem das entsprungen ist: „proud to be silly“!
Dies ist die Stunde, die Demokratie zu verteidigen.
Immanuel Kant steht bei denkenden Menschen heute höher im Kurs als je zuvor – hinter dessen Maximen gehe ich nicht zurück!
… und kommt mir nicht mit „Whataboutism“ – das ist das Denkgebäude der Denkfaulen – dort sitzt Schimmel in allen Ecken!
Berlin, 22.09.2023
© Der Brandenburger Tor

Polizistenmord! Abschiebe-Logik-Defekt … sogar beim Kanzler Scholz?

Was haben Sturzfluten in Siedlungsgebieten und schwere Straftaten von (geduldeten) Flüchtlingen gemeinsam? Sie lösen landauf-landab erwartbare, ja vorgestanzte verbale Reaktionen und Diskussionen aus – einschließlich unangebrachter Lacher. Und immer sagen einige „Siehste!“ und andere: „Oh, das ist aber sehr schwierig…“

Der Tod des Polizisten in Mannheim durch eine Messer-Attacke hat nun aber nochmal eine sehr spezielle Wendung hervorgebracht:

Plötzlich steht alleine die Abschiebung in ein Land wie Afghanistan im Vordergrund – und die Debatte blubbert  in Parlament und Talkshows so unscharf vor sich hin, dass man sich die Haare raufen könnte.

Wir leben in einem demokratischen Rechtsstaat. Nun wird über die Abschiebung von straffälligen Flüchtlingen debattiert. Wann gilt ein Mensch hier als Straftäter? Wenn er rechtskräftig verurteilt ist … durch ein Gericht, nicht durch die Meinung. Und das soll doch bitte auch so bleiben?

Also Punkt 1: der vermutliche (oder offensichtliche) Täter wird vor Gericht gestellt … und nehmen wir gleich an, dass er auch verurteilt wird.

Was dann? Das dürfte doch klar sein: der Verurteilte tritt in diesem Rechtsstaat seine Strafe an – und je nach Urteil stellt sich dann die Frage „was nun?“ viele Jahre später – oder vielleicht nie. Der Ruf „Und jetzt füttern wir den auch noch auf unsere Kosten durch!“ kommt bei mir gleich nach dem althergebrachten „Rübe ab!“ – ja, man kann alles vermeiden oder haben, sobald es geltendes RECHT ist. Sie wollen doch auch weiter im Rechtsstaat leben? Na also!

Punkt 2: Nehmen wir jetzt mal an – demnächst werden die rechtlichen Grundlagen geschaffen, einen verurteilten Straftäter in sein Heimatland abzuschieben und es gibt auch dafür einen legalen Kommunikationsweg mit dessen Heimatstaat (z.B. Afghanistan).

Der Fall des Polizistenmordes in Mannheim ist offensichtlich ja ursprünglich ein öfentlicher Angriff gegen Islam-Gegner. Als Gewalttat also aus islamistischer Haltung begangen. Die Tat entspricht also exakt dem Gedankengut der in Afghanistan herrschenden Taliban. Wo sollte da das Problem liegen, der dortigen Regierung die „Rücknahme“ des Täters schmackhaft zu machen, da der sich ja in bestmöglicher Weise für das Taliban-System qualifiziert hat?

Der Täter wird in Afghanistan mit Freuden aufgenommen werden, belobigt und belohnt werden. Möglicherweise bekommt er ein qualifizierte Spezialausbildung und wird mit einer Spezialeinheit wieder in den Westen entsendet, um weitere Morde an Ungläubigen zu begehen.

Liebe Politiker: es stecken große Risiken in den vorgestanzten Reflex-Erklärungen genau wie in den Lachern im falschen Zusammenhang (diesmal im Berliner Abgeordnetenhaus).

Berlin, 7. Juni 2024

Herbert Börger

 

 

Die tägliche Kolumne 31 – Politik als Inszenierung … kommt mir bitte nicht mit Logik! (Tempo 30 in Berlin)

Die Szene: in Berlin wurde 2018 auf 34 Straßenabschnitten Tempo 30 eingeführt – eine Maßnahme, für die bekanntlich überall eher hohe Hürden gelten. In diesem Falle war es aber nicht eine grünversiffte Verwaltung, die das verordnet hat – ein Umweltverband (DUH) hatte dies gerichtlich wegen zu hoher Luft-Schadstoffwerte durchgesetzt. Entsprechend erhielten die 30km/h-Schilder die Unterschrift „Luftreinhaltung“.

Und jetzt kommt’s: in einem „fortgeschriebenen Luftreinhaltungsplan“ (der neuen Verkehrssenatorin) wird heute vorgeschlagen, diese 34 Beschränkungen wieder aufzuheben weil: die Luft jetzt wieder sauber sei!

Wow – das ist mal logisch! Erfolgreiche Lösungen werden abgeschafft, weil sie erfolgreich sind! Studieren Sie bitte den Ausbildungsgang der CDU-Verkehrssenatorin Manja Schreiber, damit Sie erfahren, wo man so denken lernt.

Gut – es könnte auch sein, dass es einfach daran liegt, dass die CDU ja in Berlin unter anderem mit dem Versprechen in die Regierung gekommen ist, mit diesem ganzen „Tempo-30- und Radwege-Wahnsinn“ aufzuräumen. Die Senatorin kann vielleicht schon auch logisch denken, aber in diesem Falle ist es eben logischer, dass sie das Wahlversprechen (oder die Erwartung Ihrer Wähler) blind ohne Ansehen der Fakten erfüllen muss …

Übrigens: neben der Senatsposition für Verkehr im Land Berlin gibt es in jedem Berliner Bezirk noch eine/n Verkehrs-Stadtrat/rätin. Ein Bezirk in Berlin ist so groß wie eine bundesdeutsche Großstadt. Diese 12 (!) Verkehrstadträte und Verkehrsstadträtinnen kennen und planen die Verhältnisse vor Ort – haben in dieser Sache aber nix zu sagen … die meisten wollen aber anscheinend das Luftreinhaltungstempo 30 behalten.

Das ist aber wieder eine andere Frage: generell verbeißen sich Landesregierung von Berlin (Senat) und die Bezirksregierungen gerade in einer Reihe von Zuständigkeitsfragen … Lösung völlig offen. Kein Plan!

Apropos „kein Plan“!

Mich errinnert das Ganze auch wieder an die Corona-Debatte … die auch, als die größte Not vorbei war, wieder fast völlig in der Versenkung verschwunden ist. „Wir wollen doch bitte nicht schon wieder über unangenehme Dinge sprechen!“ – die könnten uns ja zum Handeln zwingen.  Selbst der Gesundheitsminister macht lieber gleich das Cannabis-Fass auf, anstatt die Schlüsse aus der COVID-19-Pandemie aufzuarbeiten.

Berlin, 22.03.2024

Der Brandenburger Tor

P.S. Das lag wohl in der Luft: am heutigen Morgen (23.03.) erfahre ich, dass sich Christian Drosten einen gesellschaftlichen Aufarbeitungsprozess wünscht. Wobei wohl erst mal notwendig wäre, einen breiten Konsens über die FAKTEN zu erzielen. Sonst setzt sich am Ende noch mehrheitlich durch, dass Impfen und Kontaktverbote in der Pandemie nichts bringen. Querdenker-Meinungen sitzen eventuell hartnäckiger im gesellschaftlichen Gedächtnis als wissenschaftliche Erkenntnis. Siehe oben: Tempo 30 zur Luftreinhaltung.

Die tägliche Kolumne – 28 – Der Geburtsfehler der Vereinten Nationen

Den Sinn der Idee des Völkerbundes und deren Ausgestaltung nach dem 2. Weltkrieg in Form der Vereinten Nationen brauche ich sicher niemandem heute zu erklären.

Was ist aber aus der großen Idee zur Vermeidung von Krieg und Unterdrückung geworden?

Als wichtig und anerkannt, dürften die Teilorganisationen zur Bewahrung und Schutz von Kultur, Bildung, Gesundheit und gegen Hunger und Flüchtlingselend gelten.

Aber die Idee der globalen Schiedsorganisation, d.h. „Weltregierung“ oder „globaler Rechtsstaat“ mit „Weltpolizei“-Kompetenzen kann meines Erachtens als gescheitert betrachtet werden.

Dafür verantwortlich sind diese „Geburtsfehler“:

1. Fünf Veto-Mächte im Sicherheitsrat

2. Die UNO hat keine eigenen Eingreiftruppen

Hinzu kommt noch, dass der dahinter stehende Gerichtshof selbst von mehreren der größten Veto-Mitgliedern nicht vollständig anerkannt ist.

Diese Krankheiten haben sich inzwischen zu einer fast vollständigen Lähmung entwickelt.

Ich weiß nicht, was zu tun wäre. Wie sollte sie reformiert werden? Ist der riesige Gesamtaufwand noch gerechtfertigt, damit die UN derzeit bei einigen wenigen regionalen Konflikten helfen kann?

Aber ich sehe ähnliche Probleme auch bei anderen, klassisch eigentlich sehr gut aufgestellten Bündnissen: man hat den Eindruck, dass sie wie ein Organismus von einem Krebs von innen ausgehöhlt und zerstört werden. Gibt es eine Diagnose dafür? Ich kann meinerseits nur erkennen, dass in allen Fällen Autokratie und Nationalismus mit im Spiel sind.

Das beste Beispiel ist für mich neben den UN derzeit die NATO, in der gerade der NATO-Partner Türkei sich mit einer fremden Macht (Russland) in engste – kriegerische und wirtschaftliche – Beziehungen verbündet und (verdeckt) gegen Sanktionen verstößt, die die NATO verhängt hat. Russland selbst währenddessen bezeichnet die NATO offen feindlich als seinen größten Feind und gibt im Staatsfernsehen Vernichtungsphantasien gegen die NATO Raum.

Und selbst in der EU gibt es derzeit zwei von 27 Mitglieder, die offen und ohne erkennbare Reue gegen Bündnisstatuten verstoßen – aber die kann man wenigstens sanktionieren.

Jetzt werden vielleicht „Realpolitiker“ sagen: heult nicht rum – so ist die Welt halt und auch wir haben noch irgendwelche Interessen an dem letzten Schurkenstaaten. Verträge werden ja eigentlich gemacht, weil man es für durchaus möglich hält, dass jemand sie verletzt.

Wenn das so wäre, würde ich dafür plädieren, dass man sich eine Realpolitik ausdenkt, in der der Vertragsbruch dem „Brecher“ wirklich sehr weh tut – und wenn der den deshalb nicht unterschreibt, gibt es eben keinen Vertrag – und man nutzt die gewonnene Zeit, um bessere Partner zu finden!

Was für eine Welt!

Herzlich

Der Brandenburger Tor

Herbert Börger, 28.11.2023

Die tägliche Kolumne – 29 – Diese Gesellschaft braucht mehr Solidarität

Wieder eine Illusion dahin:

Lange redete man sich ein, dass es nach dem zweiten Weltkrieg eine geschichtlich gesehen extrem lange Friedensphase (zwischen den „relevanten“ Großmächten und Europa, dem alten Pulverfass, aus dem beide Weltkriege entsprangen) gegeben habe – quasi von 1946 an bis ….

Die Grundlage dieser positiven Entwicklung haben viele kluge Leute gedeutet: wohl war es zuerst das Gleichgewicht des Schreckens – aber seit 1970 und speziell dann ab 1990 wurde die Situation sehr kompliziert und unübersichtlich.

Ich bin in Deutschland geboren, kurz nachdem die beiden A-Bomben-Explosionen in Japan verhallt waren. Mein Geburtsort, Clausthal-Zellerfeld im Harz, liegt wenige Kilometer von der deutsch-deutschen Grenze (und damit der Grenze zwischen den großen gegnerischen Welt-Blöcken) entfernt – ZUFÄLLIG auf der westlichen Seite.

Ich bin also „lückenloser Zeitzeuge“ … für das Geschehen, das für mich wahrnehmbar war – oder das ich wahrnehmen wollte.

So bin ich auch rückblickend Zeuge dafür, wie wir uns diese großartige lange Friedenszeit einbilden konnten:

Es ist diese verdammte Sicht auf die Welt um den eigenen Bauchnabel herum, emotional nicht viel anders als das mittelalterlich-christliche Weltbild mit Mensch und dem Menschen untertane Erde im Mittelpunkt des Alls – nur ein bisschen schicker möbliert, nach neuester wissenschaftlicher Mode.

So nimmt der Bürger des angebrochenen 3. Jahrtausends zwar dann irgendwann wahr, dass die Welt um ihn „globaler“ geworden ist – und zwar durch sein EIGENES Wirken. Wenn er aber feststellt, dass das globaler ist, als er sich das wünscht, finden sich ein paar gerissene Populisten und Machtpolitiker, die ihm erklären, dann könne man sich eben „de-globalisieren“ (wie eine Korrektur eines fehlerhaften Kurses) – und es bildet sich ganz schnell ein Mainstream, der diese geniale Idee feiert:

Kommt, wir stellen alle handgestrickte Pullover vom deutschen Deichschaf her und verkaufen die teuer nach China, um unsere Rente zu sichern!

Der Grund für diese völlig irre Fehleinschätzung der Welt ist, dass die Bürger unserer und vieler anderen Demokratien für die Ausübung ihrer Demokratenrolle entweder zu ungebildet oder zu dumm sind – und es wird nichts besser dadurch, dass man sich einredet, dass man aufgrund unserer „Werte“ nicht mehr Bildung schaffen konnte, denn unsere Werte sind: Freizeit, Spaß, Genuss!

Während dessen erhalten die Bürger mancher großer Autokratien eine konsequente Grundbildung, garniert mit einem riesigen Sahnehäubchen Propaganda. (Plus riesigen Boni für die Machteliten.) Es ist ein Menschenbild, das den Möglichkeiten des menschlichen Geistes nicht im geringsten gerecht wird – ein zynisches Menschenbild, das den Menschen für auf Machterhalt gerichtete Ziele deformiert.

Aber: es ist (derzeit) erfolgreicher – während wir es hochmütig und geringschätzig beurteilen.

Ich fürchte, unsere hedonistische und euphemistische Gesellschaft, die Realpolitik-Ansätze sanktioniert („Werte first!“) und ihren Bürgern nicht einmal mehr die mindesten Solidaritäts-Pflichten abverlangt, wird bald – ohne Kurskorrektur – in einen abwärts gerichtete Entwicklung eintreten, die schwer zu stoppen sein wird. (Oder: ist sie das nicht schon?)

Ich meine, wir sollten mit den Solidaritäts-Pflichten, PLUS bildungspolitischer Wende, anfangen – und uns ehrlich machen bezüglich der militärischen „Verteidigungsfähigkeit“ des Landes. Ich glaube nicht, dass ein Land wie die BRD es sich finanziell leisten kann, die eigene Verteidigung – auch unter Bündnis-Aspekten – einer Dienstleistung-Armee anzuvertrauen. Immer mehr 100-Milliarden-Pakete für die Ausstattung zu schnüren nützt nichts, wenn niemand da ist, der die Bestellungen ausschreiben kann …

Die ersten 100 Milliarden werden für den Wiederaufbau der Wehrerfassungsämter und der ganzen Wehrpflichtigen- und Ersatzdienst-Struktur gebraucht, die ein hochgehypter Adeliger als Verteidigungsminister in den 4 Wochen vor seinem Rücktritt unwidersprochen in die Tonne getreten hat!

Morgen mehr zu den Solidaritätspflichten!

Herzlich

Der Brandenburger Tor

Herbert Börger, 28.11.2023

Die tägliche Kolumne – 27 – Und China ….?

„Wir alle“ kriegen manchmal schon nicht mehr zusammen, wie viele Krisen uns derzeit gleichzeitig beuteln – und ich fürchte, wir bilden uns das nicht nur ein.

Sogar in die Debatte des Bundeshaushaltes der BRD hat das mit Hilfe der CDU jetzt gefunden und man wird ausknobeln, wieviele Synchron-Krisen zusammen eine „akute Notlage“ ergeben – auch wenn etliche davon seit Jahrzehnten auf uns zugerollt sind.

So weit, so verständlich!

Tritt man zwei Schritte zurück, dann sieht man, dass wir in allen Fällen über Stöckchen springen, die uns von allen Seiten – ja auch von der Natur – hingehalten wurden.

Kann man jetzt mal trotz aller Überforderung pro-aktiv in mindestens einer zusätzlichen Krise frühzeitig tätig werden, ehe sie möglicherweise ausbricht?

Nach meiner Vorstellung ist die größtmögliche weitere Krise, die uns droht, eine mögliche Taiwan-China-Krise. Die dann wieder ein weiteres Armageddon von Sanktionen auslösen würde.

China hat derzeit interne Probleme – das brauche ich nicht weiter zu erläutern. Das wird derzeit rauf und runter überall analysiert und stimmt wohl weitgehend.

China ist auf dem Level einer lupenreinen Autokratie mit noch nie erreichtem Grad der Kontrolle und Überwachung gegenüber der eigenen Bevölkerung angekommen.

Wie reagiert eine Autokratie auf große interne Wirtschafts- und/oder Legitimitäts-Krisen? Es fängt einen Krieg mit Nachbarn an!

Wollen wir da wirklich weiterhin wie die Schlange auf das Kaninchen starren, anstatt den Riesen China – gemeinsam mit Freuden – so eng pro-aktiv zu „umarmen“, dass er das Messer nicht mehr ziehen kann.

Oder wollen wir hinterher sagen: wir konnten nichts tun, weil wir ja unserer Werte-basierten Außenpolitik verpflichtet sind? Kluge, realistische Politik schützt zu allererst Deutschland und muss nicht zu allererst moralisch rechtfertigt werden. Unsere Versprechen nützen am Ende niemandem, den wir dann doch nicht schützen könnten, das ist nun wirklich auf erschütternde Weise bewiesen (Aghanistan!).

Dabei muss eines der obersten Ziele bleiben, dass die Menschen in Taiwan auch in Zukunft frei leben können!

Es wird sehr viel von einer „neuen“ multipolaren Welt geredet. Ich bin überzeugt: da stehen wir längst mitten drin und müssen schnellstens lernen, damit nachhaltig umzugehen … ohne jedes mal hinten runter zu fallen.

Das größte Problem: der klassische Vertrag zwischen einzelnen Staaten funktioniert in dieser Welt leider nicht mehr. Der Demokrat macht den Vertrag, lässt sich zu Hause damit feiern und legt ihn in die Ablage. Der autokratische Vertragspartner wirft ihn in den Papierkorb und sucht die größte Schwachstelle des „Vertrags-Partners“, um den Vertrag zu brechen, ohne unmittelbare Konsequenzen zu erleiden. Auch wenn der Autokrat damit einer Fehleinschätzung unterliegt (siehe Russland) – er hat die Welt irreversibel ins Chaos gestürzt.

Es wird Zeit, dass wir ein Konzept gegen diese Situation finden.

Bleiben sie immer zuversichtlich!

Herzlich

Der Brandenburger Tor

Herbert Börger, 27.11.2023