Die tägliche Kolumne – 25 – Bitte keine Erklärungen im Krankheits-Delirium abgeben!

Wenn man vom Virus befallen und auf ein Medikament angewiesen ist, kann es passieren, dass man in ein ziemlich schräges Delirium rutscht. Dann kann es sein, dass es einem sehr dringend erscheint, diese Erlebnisse mit der Welt zu teilen.

Ein Beispiel dafür – wenn auch mit einem ziemlich unterhaltsamen Ergebnis, war die Geschichte, die ich noch vor meiner Blog-Zeit verfasste:

Kolloquium im Krankenbett

Dies hatte keine anderen folgen, außer der, dass ich mich auch heute noch manchmal über meine Erzählung amüsiere.

Gerade las ich in der ZEIT (49/2023) ein Interview mit Jörg Wuttke, der seit 30 Jahren in China lebte und dort lange die BASF vertrat und die Europäische Handelskammer leitete. Er beschreibt dort, dass er ein einziges Mal die Kommunikations-Etikette verletzt hat, als er krank im Bett lag und trotzdem am Telefon ein Statement abgab!

Um nicht das nächste Opfer einer solchen maladitätsbedingten Panne zu werden, sage ich heute außer dieser Warnung nichts, denn ich liege gerade mit einem heftigen Infekt im Bett unter Drogen!

Bleiben SIE gesund!

Herzlich

Der Brandenburger Tor

© Herbert Börger